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Influenza-A-(H1N1) in Argentinien

Einerseits könnte man dies nun mit der bevorstehenden Wahl am Sonntag in Verbindungen setzen, um mit gezielten Desinformationen oder überhaupt keinen Informationen die Bevölkerung ruhig zu halten. Und aus diesem Grund die Veröffentlichungen erst sehr spät erfolgten. Anderseits befinden wir uns gerade in den Grippemonaten und fast jeder zweite in Argentinien hat eine Grippe oder Erkältung, sodass das Ansteckungsrisiko gestiegen ist.

Gleichwohl man davon ausgehen muss, dass die Dunkelziffer wesentlich höher sein könnte. Zu allem Übel kommt noch hinzu, dass es bereits Engpässe mi Bereich der Medikamentenversorgung gibt. Erst neulich habe ich von Porteños, den Einwohnern von Buenos Aires gehört, dass es nicht einmal mehr einfache Medikamente gegen Grippe oder Erkältung in den Apotheken zu finden gäbe.

Die hiesigen öffentlichen Transportmittel, in denen man eng an eng zusammengequetscht durch die Hauptstadt fährt, tragen wenig dazu bei, sich diesem Risiko entziehen zu können. Bleibt also die persönliche Vorsorge und das regelmässige Händewaschen, um das eigene Gewissen zu beruhigen.


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