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Grippe A (H1N1) Argentinien – Update

Gestern, am 18. Juli 2009 verkĂĽndete das argentinische Arbeitsministerium die Verlängerung des Sonderurlaubs fĂĽr Angestellte, deren Gesundheitszustand fĂĽr den Grippe A – Virus besonders anfällig ist. Auch die Universität von Buenos Aires (UBA) hat idie Einstellung des Betriebs bis auf den 31. Juli 2009 verschoben. Nun stehen tausende Studenten und Studentinnen vor dem Problem, dass sie ihre PrĂĽfungen nicht rechtzeitig ablegen können. Ebenfalls bleibt es fraglich, wie sich die ganze Situationen auf das kommende Semester auswirken wird. Besonders fĂĽr Austauschstudenten die nach Argentinien kommen wollen, ist es ratsam sich nicht nur ĂĽber die Grippe, sondern auch ĂĽber den Semesterplan zu informieren.

Zur Zeit sind die Straßen leer und auch die Bus und U-Bahnen sind nicht so überfüllt. Im Großen und Ganzen sind die Menschen in Buenos Aires vorsichtiger geworden und auch der obligatorische Begrüßungskuss ist nicht mehr so populär. Gleichwohl die Angst vor Ansteckung besteht und Kinos nur die Hälfte an Eintrittskarten verkaufen, platzen andere Vorstellung aus allen Nähten.

In Anbetracht der über 137 offiziellen Todesfälle, setzt gerade auch eine Relativierung der Grippe ein. Auf den Straßen spricht man die Gefahr herunter und beruhigt sich mit der Tatsache, dass an der “normalen” Grippe weitaus mehr Personen sterben.

Ich jedenfalls gebe niemanden mehr die Hand oder einen Begrüßungskuss, dass kommt zwar dem Klischee des “kalten” Deutschen sehr nahe, aber egal Hauptsache gesund, wie Oma immer sagte.


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